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Albert Roussel (1869 – 1937) – Joueurs de flûte, op. 27

Helene Schulthess, Querflöte, Albert Roussel

Albert Roussel (1869 ‑ 1937)
Joueurs de flûte, op. 27

Albert Roussel (1869 ‑ 1937)
Joueurs de flûte, op. 27

Pan – Tityre – Krishna – M. de la Péjaudie

Jeder der vier Sätze ist nach einer mythischen oder fiktiven Figur benannt, die auch Flöte spielten:

Pan, der ziegenfüßige griechische Satyr, der eine Nymphe nach der anderen begehrt, soll die Syrinx oder Rohrflöte erfunden haben.

Tityre ist einer der Hirten in Vergils “Eklogien”, der als ausschweifender junger Schuft bekannt ist und der es liebte, im Dunkeln zu lauern und Unfug zu treiben, und der manchmal als Flötenspieler beschrieben wurde.

Krishna ist ein hinduistischer Halbgott, der stets eine Flöte bei sich trug. Die Flöte soll den Menschen daran erinnern, dass er erst durch den Atem Gottes zum Leben erweckt wird.

Monsieur de la Péjaudie ist nach dem Protagonisten des Romans von Henri de Régnier, “La Pécheresse”(Die sündige Frau), benannt. M. de la Péjaudie ist ein Flötenspieler, der sich aber mehr für Frauen als für die Flöte interessierte.

Jedes dieser musikalischen Portraits ist einem bedeutenden französischen Flötisten und Zeitgenossen Roussels gewidmet: Marcel Moyse, Gaston Blanquart, Louis Fleury und Philippe Gaubert.