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Fanny Hünerwadel, Sonntagsfrühe

Helene Schulthess, Querflöte, Fanny Hünerwadel

Fanny Hünerwadel
Sonntagsfrühe
(Trio für Gesang, Flöte und Klavier)

Fanny Hünerwadel (1826 – 1854)
Sonntagsfrühe für Gesang, Flöte und Klavier

Die Komponistin Fanny Hünerwadel (1826 in Lenzburg – 1854 in Rom) entstammte einem alteingesessenen Geschlecht der Stadt Lenzburg. Sie war das älteste Kind des Arztes Johann Friedrich Hünerwadel und der Regula Speerli, welche beide begeisterte Musikliebhaber waren.

Nachdem sie zunächst von der Mutter unterrichtet wurde, erlernte Hünerwadel in Lenzburg bei Philipp Tietz, Joseph Breitenbach und Ludwig Kurz das Klavierspiel und gehörte dem örtlichen Gesangverein an. Ab 1846 studierte sie bei Hans Nägeli und beim Wagner-Freund Alexander Müller in Zürich Klavier, Gesang, Musiktheorie und Komposition.

In der Zürcher Zeit machte sie die Bekanntschaft von Johann W. Kalliwoda, Richard Wagner, Ferdinand Huber, Franz Liszt, Franz Abt, Wilhelm Baumgartner und Henri Vieuxtemps.

1852 spielte sie das „Rondo brillant“ von Johann Nepomuk Hummel in einem Abonnementskonzert der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich, aus der das heutige Tonhalle-Orchester Zürich hervorging.

Zur Weiterbildung reiste sie 1853 nach Florenz und Rom. In Florenz nahm sie Gesangsunterricht bei Romani. In Rom war sie 1853 Gast der Künstlerfamilien Corrodi und Imhof und nahm Unterricht bei der Gesangslehrerin Parisotti. Hünerwadel starb am 27. April 1854 in Rom an Typhus und wurde dort beerdigt. Sechs der sieben erhaltenen Klavierlieder Hünerwadels wurden postum (im Jahre 1854) veröffentlicht.

Ihr Grossneffe war der Komponist, Maler und Publizist Peter Mieg (1906–1990)

Quelle: Wikipedia

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Helene Schulthess, Querflöte, Fanny Hünerwadel

Liedtext

Aus den Tälern laut erschallen,
Glockentöne, Festgesänge,
helle Sonnenblicke fallen durch die dunkeln Buchengänge.
Himmel ist von Glanz umflossen,
heilger Friede rings ergossen.

Durch die Fluren reich geschmücket
wallen Menschen aller wegen
frohen Kindern gleich geschmücket
gehn dem Vater sie entgegen.

Der auf goldner Saaten Wogen segnend kommt
das Land durchzogen.

Wie so still die Bäche gleiten
wie so still die Blumen blinken
und aus längst vergangnen Zeiten
zieht ein Grüssen her, ein Winken.

Wie ein Kindlein muss ich fühlen,
wie ein Kindlein muss ich spielen,
aus den Tälern laut erschallen
Glockentöne, Festgesänge.
Aus den Tälern hör ich schallen
Glockentöne, Festgesänge.

Helene Schulthess, Querflöte, Fanny Hünerwadel
Helene Schulthess, Querflöte, Fanny Hünerwadel
Helene Schulthess, Querflöte, Fanny Hünerwadel

Fanny Hünerwadel – Sonntagsfrühe

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